© Schlitzer Bote
Erschienen am Samstag, dem 4. Oktober 2014
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Erster Abschnitt der Straßenlampen-Umrüstung beendet Zwei Drittel der Lampen sind bereits auf LED umgestellt Schlitz

Wie der technische Leiter des E-Werks, Dipl.-Ing. (FH) Klaus Lüders, mitteilt, sind die Umrüstarbeiten an den Straßenlampen für dieses Jahr abgeschlossen.

Von unserem Mitarbeiter
HANS-PETER SAURWEIN

"Obwohl es anfangs zu Lieferverzögerungen wegen der großen Nachfrage kam, haben wir die Umrüstarbeiten an den Straßenlampen für dieses Jahr beendet. Dies liegt vor allem an der guten Zusammenarbeit mit der Firma Peiker und Heil, die mit ihrem Hubwagen hervorragend und schnell gearbeitet hat", berichtet Klaus Lüders. "Wir haben bisher 1280 Leuchten ausgetauscht und 60 bis zu fünfzig Jahre alte Masten neu gesetzt. Die Stadtteile Hemmen, Hartershausen, Üllershausen, Bernshausen, Nieder-Stoll, Ützhausen und Unter-Wegfurth sind komplett umgerüstet, die Kernstadt größtenteils".
Das teure Projekt, welches die Stadt wegen der hohen Kosten auf zwei Haushaltsjahre etatisiert hat, wird im kommenden Frühjahr fortgesetzt. Dann werden die verbliebenen 600 Leuchten ausgetauscht und in Willofs und Ober-Wegfurth die Überspannungsleuchten (die Straße überspannenden Leuchten) abgebaut. Klaus Lüders rechnet damit, dass die Arbeiten Ende Mai abgeschlossen sind. "Dann haben wir 98 Prozent aller Lampen umgerüstet". Einige wenige Lampen wie die in Pfordt haben eine andere Technologie. Die sind allerdings erst vor zwei Jahren beim Ausbau der Kreisstraße durch den Ort neu installiert worden und somit noch neuwertig.

Drei Typen von Leuchten
Die Stadtwerke unterscheiden drei Arten von Leuchten. Die technische Leuchte kommt dabei am häufigsten vor. Das ist die normale Straßenleuchte, die in drei Klassen unterteilt ist: mit 16 , 24 und 40 LED.
Die zylindrischen Leuchten stehen im Schlossgarten und am Steinweg.
Die Altstadtleuchten sollen den historischen Teil der Stadt hervorheben. Dies geschieht durch einen warmen Lichtton (2700 Kelvin). Sie stehen im Burgenring, in der Hainbuche und am Grabenberg.
"Die Beleuchtungssituation ist jetzt wesentlich besser", hebt Lüders hervor. Die neuen Leuchten produzieren kein Streulicht mehr und leuchten somit Gehweg und Straße besser aus. Klaus Lüders stellt auch klar, dass das städtische E-Werk auch für die Straßenbeleuchtung in den Orten zuständig ist, die von der OVAG mit Strom versorgt werden.
"Schon Ende Januar wird die Stadtverwaltung mit der Stromrechnung sehen, dass wir mit der Umrüstung Geld eingespart haben", prophezeit Lüders.
Falls es irgendwo im Einzelfall zu Problemen kommen sollte, möchten sich diese Bürger direkt an die Stadtwerke wenden. Man werde dann jeden Fall prüfen, so der Leiter des E-Werks.
 

Zylindrische Leuchten stehen im Steinweg und im Schlossgarten.

Eine Altstadtlampe am Rathaus. Fotos: Saurwein

Klaus Lüders, technischer Leiter der Stadtwerke, zeigt die technischen Leuchten mit 40, 24 und 16 LED.