Fußball WM


WM begeisterte auch Schlitz Tolle Stimmung bei den Handballern

Als feststand, dass Deutschland im Finale ist, wollte fast jeder dabei sein. Doch von Anfang an:
Nachdem Christian Rippl und Petra Kruppert im vergangenen Sommer beim Public Viewing in Frankfurt am Main zum Spiel Deutschland - Argentinien einen sehr schönen und lustigen Tag verlebten, war beiden klar: Zur Handball-WM 2007 in Deutschland muss es so etwas auch geben.
In der Vorbereitungsphase musste geklärt werden, auf welchen Sendern die WM zu sehen sein wird und welche technischen Voraussetzungen man besitzen sollte. Die Frage nach dem Ort stellte sich gar nicht, da sich die Handballer in ihrer Halle durchaus zu Hause fühlen. Christian Rippl, Oliver Wild und Daniel Weidel stellten sich der Herausforderung und am 19.01.2007 sollte es dann auch schon losgehen. Gut gerüstet konnte man die ersten 60 Personen zum Eröffnungsspiel gegen Brasilien empfangen. Über die Spiele gegen Argentinien, die einzige Niederlage gegen Polen, die Siege gegen Frankreich, Slowenien, Tunesien und Island ging es dann ins Viertelfinale. Hier mussten die Deutschen und auch die anwesenden Zuschauer (wir reden von etwa 50 Personen an einem Dienstagabend) gegen den Weltmeister aus Spanien ran. Es wurde gefiebert, gezittert und gegrölt. Das Halbfinale gegen den Europameister Frankreich kostete dann noch mehr Nerven und jede Menge Schweiß. Neben Herzflimmern zählten Schweißausbrüche noch zu den kleinsten Gebrechen an diesem Abend. Aber auch dieses gewannen die Deutschen in der zweiten Verlängerung. Das Finale gegen Polen hieß es nun nicht nur das letzte Spiel einer begeisternden WM, sondern auch der Schritt für Heiners Jungs zum Titel. Allerdings war Polen der einzige Gegner, gegen den man in der Vorrunde verloren hatte. Die AH-Klause der Handballer füllte sich nicht bis zum letzten, sondern bis zum allerletzten Platz. Bereits in der 1. Minute rann der Schweiß in Sturzbächen von der Stirn. Die Stimmung von "La Ola" bis zum Singen von Fangesängen kannte bei den ca. 150 Leuten keine Grenzen. Nachdem die Deutschen es nicht so spannend machten wie im Halbfinale, konnten nach 60 Minuten alle Anwesenden den Weltmeistertitel feiern. Die Bilder sprechen, denke ich, für sich!

Danke!

Danke an Peiker + Heil für die technische Einrichtungen (Danke Bernd!)!
Danke an die Helfer (Oli, Daniel, Sven, Björn, Dirk) ohne die so was nicht möglich ist!
Danke an die Fußballer für die Bereitstellung des Beamers!
Danke an Uli Auer, dass er zum Finale auch da war, denn immer, wenn er nicht da war, haben wir verloren!
Danke an die Zuschauer, die den Weg in die Halle fanden!
Danke an Matze Lenk, der im Finale noch mal richtig einheizte!
Danke an die Handballnationalmannschaft für zwei schwarz-rot-geile Wochen Handball!
Danke noch mal an meine starken Helfer, die sehr viel Zeit für ein gutes Gelingen dieser Veranstaltung opferten!
Zum Schluss Danke an meine Handballmannschaft, dass ihr, ohne zu feiern, nach Großenlüder gefahren seid!

Schätzungsweise 150 Handball-Interessierte hatten sich am Sonntagnachmittag zum WM-Finale in der AH-Klause eingefunden. Es wurden im Verlauf der WM die zehn Spiele der deutschen Mannschaft gezeigt, die allesamt gut besucht waren.

Der "harte Kern" der AH-Klausen-Fangemeinde. Fan-Leader Matze (links) brachte den Saal ein ums andere Mal mit der "La-Ola"-Welle in Wallung.